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Die Geschichte der Condor - P4

Text: Bärbl Schuler (Mehnert)


1912 In der neu entstandenen Konstruktionsklasse der 45-m2-Nationalen Kreuzer wurde als viertes Exemplar die Yacht "Pelikan" (P 4) von dem berühmten Yachtkonstrukteur Max Oertz gezeichnet und in seiner Werft in Neuhof-Hamburg gebaut. Er hatte auch die kaiserlichen Yachten "Meteor" und "Germania" konstruiert. Auftraggeber für die "Pelikan" war ein Mitglied des Augsburger Segler-Clubs (ASC), der Augsburger Bürger Ritter Albert von Forster. Die Yacht wurde speziell für sein Segelrevier, den Ammersee, als schneller Binnensegler für Leichtwinde gebaut, was ihre extrem kurze Wasserlinie von 5,71 m erklärt. Bei anderen Nationalen Kreuzern misst die Wasserlinie etwa 7 m. Die übrigen Maße der "Pelikan" waren: Länge über alles 8,39 m, größte Breite 2,23 m und Tiefgang 1,13 m. Die Yacht wurde per Bahn von Hamburg (Einladungsort: Neuhof-Reiherstieg) nach Herrsching am Ammersee in Bayern transportiert. Dies ist durch eine Versicherungs-police der Oberrheinischen Versicherungs-Gesellschaft in Mannheim vom 15. Juni 1912 belegt. Alte Bände der Zeitschrift "Die Yacht" und ein Dokument aus dem Besitz des Hanns Frhr. v. Crailsheim weisen aus, dass er mit der "Pelikan" auf Regatten sehr erfolgreich war. So gewann er schon vor dem ersten Weltkrieg folgende Preise bei Regatten vor dem ASC: den 2. Preis der Kreuzerklasse am 9. Juni, jeweils den 1. Preis der nationalen Kreuzerklasse am 7. und am 12. Juli.
1913 Er gewann am 17. und am 19. Juli wieder die beiden ersten Preise dieser Klasse.
1914 Im Mai konnte er mit der "Pelikan" die internationale Wettfahrt der Kreuzer vor dem ASC gewinnen.
1915 Die Yacht wurde bei Regatten erwähnt, die im Rahmen der "Münchner Woche" am Ammersee stattgefunden hatten. Kriegsbedingt konnten damals jedoch keine Ergebnisse mehr ausgedruckt werden.
1917 Nachdem Ritter Albert von Forster gestorben war, ging die Yacht in das Eigentum einer Eignergemeinschaft über. Am 15. August bestätigte der Bevollmächtigte der "Alb. von Forster'schen Erben" den Empfang des Kaufpreises.
1918 Am 24. September wurde für die "Pelikan" ein Standerschein für die Eigner Hanns v. Stetten, Walter v. Stetten und Hanns v. Crailsheim ausgestellt. Die Vermessung ergab etwas größere Maße als in der Bauzeichnung. Diese Tatsache kann mit dem Quellen des Holzes erklärt werden, da das Boot schon längere Zeit im Wasser lag.
1926 Hans und Walter v. Stetten schieden aus der Eignergemeinschaft aus. Die "Yacht-Liste des A.S.C. 1926" weist nur noch Hanns v. Crailsheim als alleinigen Eigner aus. Das Schicksal hatte ihn nach Hamburg geführt und "...beruflich vom Ammersee fern gehalten." Deswegen bot er am 4. April seinem Augsburger Vetter Hugo Himmer "...ein mir gehöriges teures und sehr ans Herz gewachsenes Gut, nämlich meine schöne Segelyacht "Pelikan" am Ammersee..." zur Miteignerschaft an (Abb.8). Hugo Himmer bedankte sich in einem Brief vom 26. April für das Vertrauen und am 17. Mai kam ein Vertrag zustande (Abb.9). Neue Eigner der "Pelikan" waren nun Hanns v. Crailsheim, Ferdinand Himmer (Onkel Ferdl) und Hugo Himmer. Ein Neffe der Familie, Kurt Meyer und Onkel Ferdl übernahmen die Patenschaft für Hugo Himmer, wohnhaft in Augsburg, Lessingstraße 20, der nun Mitglied des ASC wurde.
Am 16. September starb Ferdinand Himmer (Gründungsmitglied des ASC) an einem Schlaganfall an Bord seiner geliebten Yacht "Pelikan". Er war ein berühmter Segler und jener "Onkel Ferdl", dessen Namen unser jetziger "Stuvo" (die Yacht "Sturmvogel") in früheren Zeiten trug. Ab sofort wurde Kurt Meyer "die Benützung und Pflege" des Bootes übertragen. Außerdem wurde er beauftragt, die Himmer-Kinder (drei Töchter, ein Sohn) im Segeln zu unterrichten. Die Töchter "Atz" - Margarete Leeb - und "Trudl" - Gertrud Hölder - erzählen heute: "Wir wurden ihm anvertraut, und er segelte uns spazieren. Wir hatten herrliche Ferientage mit unserem um einiges älteren Vetter, der uns segeln lernte".
1928 Kurt Meyer war ein guter Regattasegler. Es ist belegt, dass er am 19. Juli 1925 bei einer Regatta des AYC den 1. Preis in der 45-m2-Kreuzerklasse gewann.
1936 Die Kosten für eine Yacht wie "Pelikan" in diesen Jahren sind aus den Rechnungen des Augsburger Segler-Clubs zu ersehen.
1937 Offensichtlich wurde Hugo Himmer die Yacht zu teuer, da die Kinder nicht mehr zu Hause waren und der Familie das Interesse am Segelsport verloren ging. Er betrieb den Verkauf des "...alten biederen Boots des sel. Ferdinand Himmers..." was ein Brief belegt. Offensichtlich war dem Takelmeister aber der Preis (RM 1.500) zu hoch. Er lehnte den Kauf der "...mit der Geschichte des A.S.C. so eng verbundenen Yacht..." ab und schlug vor, "Pelikan" der ASC-Jugend zu stiften.
Am 22. April 1937 vermittelte der Bootswerftbesitzer Georg Steinlechner in einem Brief zwei Käufer. Außerdem verteidigte er den Preis in einem Schreiben vom 4. Mai 1937. Einer der beiden Interessenten, Johann Althammer, Friseurmeister aus Augsburg, entschied sich, die "Pelikan" nebst Beiboot zu kaufen. In der Empfangsbestätigung des Kaufpreises (RM 1.400) sicherte sich Hugo Himmer wieder das Rückkaufsrecht, was seine große Liebe zu dem Boot zeigte. Der neue Eigner taufte das Boot auf den Namen "Amanda". Am 6. Juni 1937 meldete Hugo Himmer der Ammersee-Verwaltung in Stegen den Verkauf seiner "Pelikan", und damit erlosch seine "...privatrechtliche Bewilligung zum Befahren des Sees...". Allerdings wäre eine Wiederanschaffung und Neuanmeldung möglich gewesen. Am 21. Oktober 1937 erklärte er seinen Austritt aus dem ASC zum Ende des Jahres.
1938 Schon im nächsten Jahr starb Hugo Himmer. Sein Sohn fiel in den ersten Tagen des zweiten Weltkrieges und die Himmer-Töchter verloren ihre "Pelikan" aus den Augen.
Am Tag Null der deutschen Nachkriegsgeschichte marschierten die Amerikaner mit Panzern und vorher nie gesehenen schwarzen GIs in Dießen ein. Sie waren diszipliniert und menschenfreundlich und ließen alles unberührt. Ihnen folgten Franzosen und Marokkaner. Aus Gründen, denen der Chronist hier nicht nachgehen will, waren sie weniger diszipliniert, sondern plünderten und hausten. So auch in der Segelschule Dießen. Im Jahr 1946 wurde Erich Sondheim staatlicherseits als Verwalter des DHH-Vermögens in Bayern eingesetzt. Zuerst kümmerte er sich um die Segelschule Dießen. Dort fand er nur noch die von Herrn Althammer beschriebenen Reste des Condors vor.
Dom Ringmaier, unser bewährter Bootsmann, flickte die Teile mühsam zusammen, und ab 1946 wurde die „Condor“ wieder als Schulschiff verwendet. Ernst Jaeger konnte bereits 1947 im Rahmen eines Dießener Segelkurses auf ihr segeln. Er war damit neben Erich Sondheim und Pit Weidmann einer der ersten BSV-Segler, dem diese Ehre zuteil wurde.
Im August 1948 gelang es dem Vater der Chronistin, seine Tochter Bärbl als Schülerin in einem Segelkurs „der Bayerischen Segelschule“ unterzubringen. Dies war der Beginn einer langen – gelegentlich auch getrübten, aber nie langweiligen – Freundschaft mit dieser Institution. Die „Condor“ war neben der Sonderklasse „Möve“ ein hochfavorisiertes Boot. Nur mit leichtem Aufregungsbauchweh betrat Bärbl das Boot. „Schmetterling“ vor dem Wind war ein echter Nervenkitzel.



Bald wurde die „Condor“ aber zum Tauschobjekt, und zwar in doppelter Hinsicht. Als Heinrich Seidl 1952 die von ihm gegründete Segelschule wieder zugesprochen wurde, bekam die damalige „Bayerische Seglervereinigung Hansa e.V.“ die „Condor“ als Ersatz für ihre Investitionen in Dießen übereignet. Der DHH knüpfte an die Übereignung aber die Bedingung, dass der Namensbestandteil „Hansa“ aufgegeben wurde. Zusammen mit ihm verschwand auch die Möve im Stander. Im Masttop wehte nun der weiß-blaue Stander der „Bayerischen Seglervereinigung e.V.“ (ohne „Hansa“). Die „Condor“ war das erste Boot des Vereins, damit auch sein Flaggschiff, und so ist es bis heute geblieben.
Am 5. Juli 1952 verließ die „Condor“ ihren damaligen Heimathafen Dießen und fand eine neue Boje vor dem Steg der Familie Wülfert in Riederau. Die Yacht sicherte das Überleben der BSV, denn durch Verchartern wurde die Vereinskasse aufgebessert und die Mitglieder zusammengehalten. Allerdings gab es weder Motorboot noch sonstige Überwachung von Land aus. Erich Sondheim führte deshalb Führerscheine für die Yacht ein. So entstand unser heutiger „Condor-Schein“ Die erste Prüfung (einhand) wurde am Sonntag dem 3. August 1952 um 9.00 Uhr morgens abgenommen (die Prüfungsgebühr betrug DM 5.--!).
Natürlich gab es beim Chartern Engpässe. Die Mitglieder mußten Ihre Crews aus den eigenen Reihen zusammenstellen. Jeder kannte jeden, und der Verein wurde fest zusammengeschmiedet.
Im Januar 1954 wurde der Kauf eines neuen Dingi für die „Condor“ beschlossen. Ansonsten war die ständige Geldknappheit nicht gerade geeignet, die immer noch vorhandenen Kriegsschäden zu beseitigen. Das Material war morsch und rott. So geschah es auch am 22. September 1954, daß im – damals als echte Sensation empfundenen - Ausländerkurs vor Holzhausen das Gaffelrigg über Bord ging.



Der Mast wurde damals geschäftet, und der Betrieb ging unverdrossen weiter.
Die „Condor“ lag noch zwei Jahre an der Boje in Riederau, im ganzen also vier Sommer, bis sie ihren endgültigen heutigen Liegeplatz in Utting erhielt. Bei den Charterern blieb die Yacht das Top-Boot. Es lief auch bei vielen Kursen mit, und vor allem wurde für den damaligen „Binnenschifferschein“ („A-Schein“, heute „Sportbootführerschein Binnen“) einhand auf der „Condor“ trainiert. Die Prüfung lag damals in der Zuständigkeit und Verantwortung der Vereine.
Kurt Benedicter berichtet:
A-Schein Prüfung am 6.9.1959
Prüfungskommission: Erich Sondheim, Toni Miller, Walrab v. Buttlar, Dr. Elfriede Schmidt
Prüflinge: Kurt Benedicter, Antje Balken, Else Pfaller, Sigrid Bank, Bärbl Nil
Schiff: Condor (noch gaffelgetakelt)
Wetter: 4 – 6 Bft., böig.
Nach kleinem Reff – die Condor ist gaffelgetakelt und bei solchem Wind nur schwer zu segeln – beginnt die Prüfung. Jeweils ein Prüfling ist mit der Kommission im Cockpit, die anderen unter Deck. Prüfling Benedikter ist dran. Toni Miller schmeißt den Ring: „Mann über Bord!“ Da es gerade besonders heftig bläst, Qu–Wende statt halsen, dann liegt die Condor genau neben dem Ring! Toni Miller will danach greifen, da wirft eine besonders starke Welle das Schiff empor und drückt es auf den Ring.

Kommentar Walrab von Buttlar: „Sie brauchen jetzt nur noch den Sarg zu bestellen, dann ist alles in Ordnung!“
Im Februar 1960 erhielt die „Condor“ ein neues Deck, außerdem ging beim Training für den A-Schein damals zum zweiten Mal der Mast über Bord. An Bord befanden sich Astrid von Buttlar, Rainer Prietsch und Peter Scheibe, der durch das plötzliche Aufrichten der Yacht in Luv außenbords geschleudert wurde. Überliefert ist folgender Dialog zwischen der Crew:
Astrid von Buttlar: „Mann über Bord, klar zum Manöver!“. Rainer Prietsch: „Womit denn?“ Peter Scheibe: „Konnte nichts mehr sagen, weil er vor Lachen den Mund voll Wasser hatte, und wäre deshalb fast den Seemannstod gestorben“.
Der Chronist vermerkt an dieser Stelle zweierlei. Einmal handelt es sich wohl um einen der wenigen Augenblicke, in denen Peter Scheibe jemals sprachlos war. Außerdem belegt die klare Kommandosprache von Astrid von Buttlar den hohen Ausbildungsstandard, den die BSV damals schon hatte.
Die Gelegenheit wurde ergriffen, um die „Condor“ umzutakeln. Die Bootswerft Steinlechner baute einen neuen, hochgetakelten Holzmast mit einer Diolenbesegelung ein. Damit begann für die „Lustyacht“ ein neues Zeitalter.
Einer dieser begabten jungen Bootsführer, Heini Pfeilschifter, legte allerdings bei einem Tagesausflug den bereits geschäfteten hochgetakelten Holzmast der Condor im Herbst 1976 endgültig aufs Wasser Damit blockierte er die nachfolgende Condorschein-Prüfung, wie in der Geschichte von Manes (Hermann) Schultz zu lesen ist:
Condorschein:
Nach einem Kurs bei Klaus Michael haben Uli Knoch und ich im Juli 1975 den Sportbootführerschein erhalten. Damit wir den Teil Gesetzeskunde für den BR-Schein nicht noch einmal büffeln mußten, wollten wir uns innerhalb der vorgeschriebenen Frist für die BR-Scheinprüfung anmelden. Damals war noch – eine sehr vernünftige Vorschrift – der A-Schein Voraussetzung für den BR-Schein. Also haben wir uns im Frühjahr 1976 auf die theoretische A-Scheinprüfung vorbereitet und dann – natürlich wollten wir die praktische Prüfung einhand auf der „Condor“ segeln – fleißig alle Manöver trainiert. Wenige Tage vor der Prüfung hat die Condor dann den Mast verloren, und wir konnten Friedemann Jaeger, dem Obmann des Prüfungsausschusses, nur auf Jollen zeigen, was wir gelernt hatten – und daß wir auch den genähten Takling beherrschen. Und so kam es, daß ich bis heute nicht die Prüfung für den Condorschein abgelegt habe.

Allerdings hätte nach heutiger Lesart Manes die A-Scheinprüfung sicher bestanden. Diese DSV Prüfung wird nämlich auf Jollen abgenommen. Der Condorschein ist allerdings eine vereinsinterne Prüfung, die vor allem von jungen Bootsführern als eine Art Feuertaufe abgelegt wird.
Im Jahr 1980 erreichte der Takelmeister Rainer Birkholz die Bewilligung einer neue Besegelung für die Condor. Unter der Regie seines Nachfolgers, Hans Müller, mußten 1983 zweiunddreißig neue Spanten eingesetzt werden. Die Kosten für Sturmvogel und Condor beliefen sich damit bis 1990 auf ca. 16.000 DM pro Jahr. Diese Ausgaben führten zu heftigen Diskussionen um die Erhaltung der Holzyachten. Mit einigen Ausnahmen sprachen sich fast alle alten, aber erfreulicherweise auch junge Mitglieder während einer Hauptversammlung für den Erhalt der Holzyachten aus. Ein Spendenaufruf brachte den gewünschten Erfolg. Die Liste der Spender, sprich Wohltäter der alten Dame Condor, ist lang und wird jedes Jahr erneuert.
Mit dem wichtigsten Satz aus dem Sonderrundschreiben 1990 soll der Erhalt der Condor untermauert werden:
„Der Idealismus, der auf der Hauptversammlung deutlich wurde, die Erinnerung daran, daß die BSV in der Vergangenheit schwierige wirtschaftliche Situationen gemeistert hat und nicht zuletzt die Tatsache, daß mit den Holzschiffen nicht nur ein Stück Identität, sondern auch ein wesentliches Element unserer seglerischen Ausbildung verloren gingen, rechtfertigen jeden Versuch, Condor dem Verein zu erhalten.
Manchmal wurde allerdings – mit Respekt - ein bißchen geflunkert, was folgendes Zitat aus dem „Verklicker“ von 1998 belegt:
„Bei der Jacht Condor ist in diesem Jahr eine größere Investition nötig, da das Schiff im gesamten Heckbereich stark angegriffen ist. Bei dieser Reparatur haben wir uns entschlossen, die Condor wieder auf sein ursprüngliches Maß zu bringen ... .“
Der Chronist merkt an, daß Max Oertz 8.38 m gezeichnet hat. Woher kannten die Betreuer eigentlich das Maß? Wohl aus Gleichklang der Seelen mit dem großen Meister!
1999 mußte sich unsere 90jährige alte Dame noch einer Verjüngungskur unterziehen, die ihr jetziger Herr und Meister sich ausgedacht hat. Zitat aus dem Verklicker 2000: „Kurz nach der Hauptversammlung im Februar 1999 teilte die Steger-Werft mit, daß der Bugsteven der Condor von innen verfault war, und komplett erneuert werden musste. Das Frühjahr stand im Zeichen des neuen Condormastes unter der Federführung von Dr. Hans Müller. Der Mast wurde für den Verein kostenneutral über Spenden finanziert. .... Die Segeleigenschaften haben sich durch das verminderte Gewicht, die Elastizität, die neue Backstagenführung und das Zweisalingrigg wesentlich verbessert. Die ehemals ranke Yacht Condor ist im Feld der Nationalen Kreuzer zu einer der stabilsten geworden.



Epilog:

Die 90 jährige „Condor“, eine blaublütige „Lustyacht“, deren Seele, deren Vitalität und deren Kapriolen schon viele Segler in ihren Bann geschlagen hat, wird uns alle überleben und hoffentlich auch unsere Kinder und Kindeskinder noch begeistern!

Mein Dank für Hilfe bei den Recherchen gilt vor allem den früheren Eigentümern: Margarete Leeb (Himmer), Gertrud Hölder (Himmer), Helmut Althammer. Außerdem den Experten für Traditionsschiffe Dr. Stefan Frauendorfer, (Kommodore der Bayerischen Traditionsklassen Flotte), Klaus Luther (ASC), sowie Ursula Scheffler (Sekretärin des ASC).

Ich bedanke mich auch bei den vielen Helfern, die meine Aufdringlichkeit und Fragerei ertragen mußten, und bei meinem Mann Peter Schuler für seine Geduld.

Bärbl Schuler (Mehnert)